Nordschleife

Die Festungs-, Renaissance- und heutige Forschungsstadt Jülich ist Start und Ziel dieser steigungsarmen Rundtour durch die Bördelandschaft des indelandes.

Herzog Wilhelm müsste sich nach 400 Jahren in seiner Residenzstadt Jülich noch immer zu Hause fühlen. Auf ihn geht unter anderem der Bau der noch heute erhaltenen Zitadelle mit Residenzschloss und der Grundriss der innerstädtischen Bebauung zurück. Auch die Franzosen und Preußen hinterließen ihre architektonischen Spuren, der Grundriss der Innenstadt blieb aber bis heute unverändert und stellt eine Idealstadtanlage der Renaissance aus dem 16. Jahrhundert dar. Als Forschungsstadt hat sich Jülich in der heutigen Zeit weit über die Grenzen hinaus einen Namen gemacht und das Forschungszentrum zählt zu den führenden Einrichtungen in Deutschland. In seinen Instituten und Kompetenzzentren untersuchen Wissenschaftler komplexe Themen wie beispielsweise im Bereich der Brennstoffzellenentwicklung und der Biotechnologie, zum Strukturwandel, zur Quantentechnologie und brandaktuell zur Covid-19 Forschung.

Ein sehenswertes Zeugnis jüdischen Lebens im Kreis Düren ist in Titz-Rödingen zu besichtigen. Die 1841 errichtete Synagoge ist zusammen mit dem Wohnhaus der jüdischen Familie Ullmann das einzige weitgehend im Originalzustand erhaltene Gebäudeensemble dieser Art im westlichen Rheinland. Es beherbergt heute das LVR-Kulturhaus Landsynagoge Rödingen.

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